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Was zeichnet das implementierte Verfahren aus? |
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Das in Challenger implementierte symmetrische Verschlüsselungsverfahren ist neu und basiert auf natürlichem Rauschen. Es werden keine mathematischen Algorithmen verwendet. Wir haben es geschafft einen idealen Zufallszahlengenerator zu entwickeln. Der Generator liefert aus einer relativ kleinen Menge von echten Zufallszahlen nahezu unendlich viele weitere Zufallszahlen. Es besteht lediglich eine extrem geringe Wahrscheinlichkeit, dass der Generator in einen Zyklus geraten könnte. Folgendes Zahlenspiel zeigt von welcher Wahrscheinlichkeit hier gesprochen wird: Nach einer angenommen Erzeugung von 1017 Zufallsbytes, liegt die (Un)Wahrscheinlichkeit bei 10-120, dass der Generator in eine Wiederholungsschleife gerät. Damit die Menge von 1017 Bytes generiert werden könnte, müsste der Generator ca. 100 Jahre fortlaufend 300 MB pro Sekunde erzeugen. Die Angabe von 300 MB/s ist die theoretisch mögliche Geschwindigkeit - bei idealer Implementierung. Herkömmliche Pseudo-Random-Generatoren werden nach Ausschöpfung der maximal möglichen Anzahl an generierten Zufallszahlenfolgen zyklisch. Dafür wird in der Regel der theoretische Nachweis erbracht. Im Gegensatz dazu wird beim Challenger-Mechanismus ein ausschließlich aus zufälligen Daten gesteuerter Prozess verwendet. Verfahrensgemäß wird also gänzlich auf die Verwendung von Algorithmen verzichtet. Daraus folgt auch, dass es keine kryptografischen Angriffsstrategien geben kann. Wie bereits angesprochen arbeitet die Challenger-Engine mit echten Zufallszahlen. Diese werden durch einen physikalischen Prozess gewonnen. Die Liste mit den generierten Zufallszahlen wird als PAD bezeichnet und stellt - neben der Passphrase - den zweiten geheimen Schlüssel dar. In Prozessoren integrierte Zufallszahlengeneratoren sind im Sinne der Verschlüsselungssicherheit aus nahe liegendem Grund abzulehnen. Andere Verschlüsselungsprogramme erzeugen wenige Zufallszahlen durch Mausbewegungen oder durch blindes tippen auf der Tastatur (PGP etc.). Challenger verwendet zwei sehr effiziente Methoden, um große Mengen echte Zufallszahlen zu gewinnen.
Der entwickelte Schlüsselstromgenerator kann auf der Basis der echten Zufallszahlen (PAD) eine unerschöpfliche Anzahl an weiteren Zufallszahlen generieren. Dafür sorgt der ausschließlich aus den Zufallsdaten gesteuerte Prozess. Die Klartextdaten werden - wie das bei Stromchiffren oft der Fall ist - mit den gewonnenen Zufallszahlen über XOR verknüpft.
Der Generator ist in einen internen und in einen externen Prozess unterteilt. Beim Starten wird die Ausgangsstellung des Generators durch die Phrase (plus den Datums- und Zeitwerten) gesetzt. Die Datums- und Zeitwerte dienen dazu, dass bei gleicher Phrase, eine vollkommen andere Ausgangsstellung des Generators gebildet wird. Der interne Prozess erzeugt Zeiger für den externen Prozess und für sich selbst im Rahmen einer Rückkopplung. Dabei werden die Zeiger für den externen Prozess und die Zeiger für die Rückkopplung seperat erzeugt und stehen in keiner Verbindung zueinander. Auf Grund der Art der Zeigererzeugung ist die eingebaute Rückkopplung zulässig. Die einzelnen Funktionsabläufe des Generators benötigen in jedem Fall das gesamte PAD. Wenn Sie Fragen zum Verfahren und zur DLL-Implementierung in Drittsoftware haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen. |
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